Argumentation - Menschen töten Menschen, nicht Waffen - Schützen Antiterrordateien und andere Li…
menschenhen töten andere Menschen, weil sie dafür Gründe haben. Mit der
> Verfügbarkeit von Gift oder Schußwaffen hat das nichts zu tun. Es ist
> immer der Mensch, der tötet, nicht die Waffe. Deswegen werden auch
> regelmäßig Menschen verurteilt und nicht Waffen.
Wenn ich dir auch in vielen Punkten zustimme, dieses leider oft in
Diskussionen gebrachte Argument (wenn wir ihnen die Waffen nicht
verkaufen dann tut es jemand anders) ist Quark.
Ein Angreifer, ob nun ein Bankräuber, ein Schüler mit der Absicht
Amok zu laufen oder ein Staat der einen Überfall auf einen anderen
plant, kalkuliert natürlich vorher ob sein Vorhaben angesichts des
Kräfteverhältnisses zum Gegner überhaupt realistisch ist. Mit einer
höheren Durchsetzungsfähigkeit/Schlagkraft (Waffen) steigt auch die
Wahrscheinlichkeit, daß er seinen Plan tatsächlich ausführen wird.
Wäre das nicht der Fall sollten wir u.A. kein Problem damit haben
Waffenläden auf Schulhöfen zu eröffnen oder Kernwaffen an
Nordkorea/Iran zu verkaufen.
Aber nehmen wir mal an Obiges träfe nicht zu. Wieviele Opfer würde
wohl ein mit einer Wäscheleine ausgerüsteter Amok laufender Schüler
durchschnittlich fordern? Und wieviele wären es mit
halb-/vollautomatischen Waffen und ausreichend Magazinen?
Der Unterschied ist der Grund warum man hierzulande keine
vollautomatischen Waffen im Supermarkt kaufen und keinen
C4-Sprengstoff am Zigarettenautomat ziehen kann.
Gruß
H.