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"Richtigstellung - Von Viren und Menschen" was posted on Aug 23, 2008 by admin

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Richtigstellung - Von Viren und Menschen

menschenhe_avatar schrieb am 13. Mai 2003 12:02
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> > > Sex ist ein Grundbedürfnis unseres tierischen Resterbes.
> Naja, Fortpflanzungsinstinkt - ja
> Sex - jein (ich bin kein Biologe) aber da ausser den Primaten keine
> Spezies Sex ausserhalb der Paarungszeiten hat, denke ich nicht das es
> unbedingt die “tierischen instinkte” in uns sind.
> Eher .. Spieltrieb, Vergnuegungssucht.
> Naja, meine Meinung, drum auch kein Link.
Obwohl du sagst, du hättest keine Ahnung, triffst du den Punkt
besser, als die anderen hier, welche scheinbar noch nicht bemerkt
haben, dass die Freudsche “Samenstauthese” sich längst schlichtweg
als Humbuck erwiesen hat. Heutige Erkenntnis:
“….daß Triebe eine “sekundäre Angelegenheit” sind, wie selbst
traditionelle Analytiker sagen. Das heißt, dort, wo etwas im
menschlichen Leben triebhaftnicht mehr steuerbar ist, sei es nun
Aggression oder Sexualität, dort ist es eigentlich schon ein Symptom
einer gestörten Beziehung. Das Primäre ist
sozusagen das Beziehungsverhalten, das Sekundäre ist das Triebhafte,
und nicht umgekehrt. Wir kommen nicht als Triebwesen auf die Welt und
müssen dann ein Leben lang unsere Triebe bändigen und in soziale
Bahnen hineinbringen, sondern umgekehrt. Wir kommen als Menschen auf
die Welt, die fähig sind, soziale Bande einzugehen. Und wenn diese
Beziehungsfähigkeit des Menschen hier in irgend einer Form gestört
ist, dann kann ein Symptom triebhafte Aggression, triebhafte
Sexualität sein.”
“Vergnügungssucht” würde ich aber um das Wort “Sucht” minimieren,
denn die grundmotivation menschlichen Handelns ist immer: Lust
bekommen, Unlust vermeiden. Wer als Vergewaltigungstäter Lust
empfindet, der sollte schleunigst einen Psychiater aufsuchen!
“Die historische und biblische Akzeptanz der Vergewaltigung in allen
Zeitaltern hat die Psyche der in dieser Tradition aufgezogenen Männer
brutalisiert. Dies wird im Bericht von Michael McCusker deutlich, ein
Marine Sergeant, der eine gemeinschaftlich begangene Vergewaltigung
in Vietnam bezeugte. McCusker [7] berichtet von einer Schützeneinheit
aus neun Männern, die in ein kleines Dorf kamen. Sie sollten nach
einer, wie sie es nannten, Vietcong-Hure suchen. Sie gingen in ihr
Dorf, und anstatt sie gefangenzunehmen, vergewaltigten sie sie –
jeder Mann vergewaltigte sie. Tatsächlich sagte ein Mann später zu
mir, daß es das erste mal war, daß er jemals mit angezogenen Stiefeln
mit einer Frau Liebe gemacht habe. Der Mann, der das Platoon oder die
Einheit anführte, war ein Private [einfacher Soldat, Gefreiter, Anm.
d. Ü.]. Der eigentliche Einheitsführer war ein Sergeant, aber er war
ein
nutzloser Mensch und ließ den Private seine Einheit übernehmen.
Später sagte er, er wäre nicht beteiligt gewesen. Es war gegen seine
Moral. Anstatt seiner Einheit zu sagen, es nicht zu tun, weil sie
sowieso nicht auf ihn gehört hätten, ging der Sergeant in einen
anderen Teil des Dorfes, setzte sich einfach hin und starrte traurig
zu Boden. Aber wie man es auch sehen mag, sie vergewaltigten das
Mädchen, und dann schoß ihr der letzte Mann, der mit ihr Liebe
gemacht hatte, in den Kopf.
Was ist es in der amerikanischen Psyche, das den Gebrauch des
Ausdrucks “Liebe machen” [im Am. “make love to”, Anm. d. Ü.] erlaubt,
um eine Vergewaltigung zu beschreiben? Und wobei der Akt der Liebe
mit einer Kugel in den Kopf beendet wird!……”
Das ist schlichtweg krank!
Vergewaltigung hat mit Trieb aber auch gar nichts zutun, sondern ist
ledigtlich asoziales Machtverhalten. Darüber brauchen wir auch gar
nicht diskutieren, denn ein Blick in neuere (aber gar nicht mal so
sehr neue) wissenschaftliche Erkenntnisse belegt es eindeutig, nur
scheint die “Samenstauthese” so beliebt zu sein, denn damit kann man
ja so prima asoziales Verhalten rechtfertigen, dass sie scheinbar
nicht aus der Mode kommt.
>
> > Das wuerde wohl nicht klappen. Aggressivitaet und Sexualtrieb haengen
> > wohl zu eng zusammen. Siehe Testosteron.
Ist definitiv falsch. Testosteron wirkt nur in Verbindung mit
Hormonwerten anderer Hormone aggressivitätsfördernd.
“Die Hormonsysteme greifen ineinander. Während beim Rhesusaffen der
Testosteronspiegel unter Stressbedingungen abnimmt, vermindern sich
beispielsweise auch Insulin, Östradiol und Östron. Diese Untersuchung
ist zwar nicht direkt auf den Menschen übertragbar, doch wissen wir
aus anderen Untersuchungen, daß auch der Mensch zeitgleich
unterschiedlichen Hormonspiegeln unterliegt. Fausto- Sterling
formuliert treffend: “Wieder einmal stoßen wir auf das Versagen eines
simplen linearen Modells der biologischen Verursachung und müssen uns
statt dessen mit einer komplexeren Auffassung auseinandersetzen, nach
der Geist, Seele, Körper und Gesellschaft in einer so unauflöslichen
Wechselbeziehung stehen, daß angeblich unvoreingenommene Studien, href=”http://www.panpagan.com/forum/nordische-wege/5713-germanische-schoepfungsgeschichte.html”>die
behaupten,
Einzelursachen für zyklisches Verhalten aufspüren zu
wollen, mit tiefem Mißtrauen betrachtet werden müssen.” Der
eindeutige Nachweis, daß Testosteron isoliert für aggressives
Verhalten verantwortlich sein soll und vermehrte
Testosteronproduktion aggressives Verhalten verstärkt, ist bisher
nicht erbracht worden.”

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